Unsere Satzung

Vereinssatzung

Satzung der
LSH Leberselbsthilfe e.V.
Gemeinnütziger Verein

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr
§ 2 Gemeinnützigkeit und Vereinszweck
§ 3 Mitgliedschaft
§ 4 Organe des Vereins und Einrichtungen
§ 5 Vorstand
§ 6 Mitgliederversammlung
§ 7 Ärztlicher Beirat
§ 8 Auflösung des Vereins


§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

Der Verein trägt den Namen LSH Leberselbsthilfe.
Er soll in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Mönchengladbach eingetragen werden.
Der Name erhält dann den Zusatz e.V.
Der Sitz des Vereins ist 24837 Schleswig.
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Gemeinnützigkeit und Vereinszweck

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Zweck des Vereins ist die Förderung der Forschung und Wissenschaft auf dem Gebiet der klinischen und experimentellen Hepatologie. Diese Ziele sollen insbesondere durch ideelle, finanzielle und materielle Unterstützung laufender und zukünftiger Forschungsvorhaben, die der Erforschung und Bekämpfung entzündlicher, degenerativer und neoplastischer Lebererkrankungen dienen, erreicht werden. Der Verein strebt die Prophylaxe durch Öffentlichkeitsarbeit und Aufklärung über die verschiedenen Erkrankungen der Leber an. Der Verein ist Ansprechpartner und Ratgeber für Hilfesuchende auf dem die Vereinsziele betreffenden Themengebiet.

Der Verein ist selbstlos tätig; er ist weder konfessionell noch politisch gebunden; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergünstigungen begünstigt werden.

§ 3 Mitgliedschaft

Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person werden, die sich den Zielen des Vereins verpflichtet fühlt. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit. Lehnt dieser den Aufnahmeantrag ab, so steht dem Betroffenen nach seiner schriftlichen Beschwerde die Berufung der Mitgliederversammlung zu. Diese entscheidet endgültig.

Die Mitgliedschaft endetmit dem Tod des Mitglieds durch freiwilligen Austritt durch Streichung von der Mitgliederliste durch Ausschluss aus dem Verein.Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung per Einschreiben gegenüber dem Vorstand des Vereins. Er ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat zulässig.Ein Mitglied kann durch begründeten Mehrheitsbeschluss des Vorstands von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz Mahnung mit der Zahlung des Beitrages für ein Jahr im Rückstand ist. Die Streichung darf erst beschlossen werden, nachdem seit der Absendung der Mahnung drei Monate verstrichen und die Beitragsschulden nicht beglichen sind.

Die Streichung ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen.

Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen grob verstoßen hat, durch Beschluss des Vorstands aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied, unter Setzung einer angemessenen Frist, Gelegenheit zur Rechtfertigung zu geben.

Der Beschluss über den Ausschluss ist dem Mitglied schriftlich mit Begründung bekanntzugeben. Wegen des Ausschließungsbeschlusses ist die Berufung an die ordentliche Mitgliederversammlung zulässig, die binnen einem Monat beim Vorstand schriftlich eingelegt sein muss. Bis zur Entscheidung ruhen alle Mitgliederrechte und –pflichten. Die ordentliche Mitgliederversammlung entscheidet dann endgültig.

Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben.

Die Höhe der Jahresbeiträge und dessen Fälligkeit wird von der Mitgliederversammlung bestimmt.

§ 4 Organe des Vereins und Einrichtungen

Organe des Vereins sind:
der Vorstand,
die Mitgliederversammlung.
Einrichtungen des Vereins sind: der ärztliche Beirat.
Die Mitgliederversammlung kann die Bildung weiterer Vereinsorgane beschließen.

§ 5 Vorstand

Der Vorstand besteht aus:
dem/der Vorsitzenden und
dem/der 1 oder 2 stellvertretenden Vorsitzenden.

Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Sie bleiben jedoch bis zur Neuwahl ihrer jeweiligen Nachfolger im Amt. Scheidet ein Mitglied des Vorstands während der Amtsperiode aus, so wählt der verbleibende Vorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen. Ist dies nicht möglich, ist eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Die Amtszeit der in dieser Mitgliederversammlung gewählten Vorstandsmitglieder gilt für die restliche Wahlperiode; sie bleiben jedoch bis zur Neuwahl ihrer jeweiligen Nachfolger im Amt.

Über jede Sitzung ist eine Niederschrift anzufertigen, in welcher die Beschlüsse protokolliert werden. Die Niederschrift ist von allen anwesenden Vorstandsmitgliedern zu unterschreiben. Gesetzliche Vertreter des Vereins im Sinne des § 26 BGB ist jeder der Vorstandsmitglieder einzeln.
Der Vorstand führt alle Geschäfte des Vereins und verwaltet das Vereinsvermögen. Er kann in seiner Tätigkeit durch die Hinzuziehung weiterer Berater unterstützt werden.

§ 6 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist zuständig für:
Satzungsänderungen, die Wahl des Vorstands, dessen Entlastung, sowie die Wahl von Ersatzvorstandsmitgliedern, Wahl des Kassenprüfers,die Festsetzung des Jahresbeitrages, seine Fälligkeit und seine Änderung,Wahl des Versammlungsleiters,Wahl des Protokollführers, Entgegennahme des Vorstandsberichtes, Entgegennahme des Kassenberichtes, die Aufnahme eines Mitglieds nach Berufung des Abgelehnten gegen die Ausschließungsbeschluss des Vorstands; die Entscheidung über die Berufung eines Mitglieds gegen den Ausschließungsbeschluss des Vorstandes, die Auflösung des Vereins.

Jährlich im ersten Quartal des Geschäftsjahres hat eine ordentliche Mitgliederversammlung stattzufinden. Sie ist durch den Vorstand schriftlich spätestens drei Wochen vor dem geplanten Termin und unter Beifügung der Tagesordnung einzuberufen.

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn 30% der Vereinsmitglieder schriftlich vom Vorstand, unter Angabe von Zweck und Grund, die Einberufung verlangt hat.

Zuständig für die Einberufung und Festsetzung der Tagesordnung ist der Vorstand. Zur ordentlichen Mitgliederversammlung ist mit einer Frist von mindestens zwei Wochen, zur außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer Frist von mindestens einer Woche unter Bekanntgabe der Tagesordnung einzuladen.

Anträge der Mitglieder zur Tagesordnung sind bis zum 31.12. eines jeden Jahres schriftlich an den Vorstand zu richten. Diese Anträge sind vom Vorstand als Tagesordnungspunkt in die Ladungsschrift aufzunehmen.

Bei Abstimmung entscheidet die einfache Mehrheit. Eine 2/3 Mehrheit ist jedoch erforderlich, wenn der Gegenstand der Abstimmung die Ausschließung eines Mitglieds, die Satzungsänderung oder die Auflösung ist.
Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt.
Über die Mitgliederversammlung ist ein Ergebnisprotokoll zu fertigen, welches vom Versammlungsleiter (= 1. Vorsitzender oder bei seiner Verhinderung dem von der Versammlung bestellten Versammlungsleiter) und vom von der Mitgliederversammlung bestimmten Protokollführer zu unterschreiben ist.

§ 7 Ärztlicher Beirat

Der ärztliche Beirat unterstützt den Vorstand in allen medizinisch wissenschaftlichen Fragen. Die Mitgliedschaft im Verein ist keine notwendige Voraussetzung für eine Beiratstätigkeit.
Die Mitglieder des ärztlichen Beirates werden jeweils für die Dauer der Amtsperiode des Vorstandes bestellt bzw. müssen bei Neuwahlen des Vorstandes durch diesen im Amt bestätigt werden.

§ 8 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer ausschließlich zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von ¾ der erschienenen Mitglieder erfolgen.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks – soweit dadurch die Gemeinnützigkeit verloren geht – geht das Vermögen des Vereins an den Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband – Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

Schleswig, den 01.02.2016
(eingetragen und genehmigt beim Vereinsgericht AR Mönchengladbach unter VR4577)




 

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