Hepatitis B

Fakten zur Hepatitis B


Die Hepatitis B ist eine Infektion der Leber durch das Hepatitis B Virus (HBV). Die meisten Patienten erkranken akut.
Nur bei ca. 10-15 % nimmt die Krankheit einen chronischen Verlauf. Die akute Form der Hepatitis B heilt häufig ohne Therapie aus.
Die Patienten, die eine chronische Verlaufsform der Hepatitis B haben, bemerken den lnfektionszeitpunkt oft nicht. Insofern ist es auch schwierig, die lnfektionsquelle exakt festzustellen. Eine chronische Verlaufsform entsteht dadurch, dass die körpereigene lmmunabwehr nicht in der Lage ist das Virus erfolgreich zu entfernen.
Chronisch erkrankt ist derjenige, bei dem die Krankheit länger als 6 Monate dauert.

Die chronische Hepatitis B hat unterschiedliche Verlaufsformen.
Sie kann einerseits als chronische, wenig aktive Hepatitis mit geringen Replikationen des Hepatitis B Virus verlaufen, andererseits gibt es auch hochreplikative Formen, die durch einen chronisch aktiven Verlauf innerhalb kurzer Zeit (bis 10 Jahre) in eine komplette Leberzirrhose übergehen können.
Welche Verlaufsform der chronischen Hepatitis bei einem bestimmten Patienten vorliegt, kann anhand von Bluttesten, ggf. auch unter Zuhilfenahme einer Leberbiopsie bestimmt werden.

Zur Beurteilung der Hepatitis ist es wichtig, die einzelnen Bestandteile des Virus zu kennen. Diese sind im weiteren dargestellt:

HBs-Antigen
Virusbaustein, der in der Virushülle liegt, Zeichen einer akuten oder chronischen Hepatitis B
HBe-Antigen
Bestandteil der Viruskapsel, kann im Blut nachgewiesen werden. Indirekter Nachweis der Virusmenge (Replikation)
HBc-Antigen
Bestandteil der Viruskapsel, kann in der Leber, nicht aber im Blut nachgewiesen werden
Antikörper:
anti-HBs, anti-HBe, anti-HBc
werden vom körpereigenen Immunsystem gebildet, um das Virus aus dem Körper zu entfernen
Transaminasen
Leberwerte (GPT,GOT) die eine erhöhte Entzündungsaktivität in der Leber anzeigen

Histologie:
Mikroskopische Untersuchung von Gewebe (z.B. der Leber)
Wichtige Untersuchungen bei der Hepatitis B

Antigene (Ag) sind Substanzen, die vom Körper als fremd erkannt werden (z.B. Virusbestandteile) und die zur Produktion von Abwehrstoffen (Antikörpern, Ak) führen.
Symptome der Hepatitis B verlaufen unterschiedlich. Die Inkubationszeit beträgt 6 Wochen bis 4 Monate. Grippeähnliche Beschwerden, Gelenkschmerzen und Abgeschlagenheit stellen typische Symptome dar. Tritt eine Gelbsucht auf (Ikterus) spricht man von einer schweren Verlaufsform der akuten Hepatitis.
Etwa 2/3 der Patienten verspüren auch bei einer akuten Hepatitis B wenig Symptome. Die Beschwerden der Hepatitis B sind nicht spezifisch, sondern können nur im Rahmen der laborchemischen Untersuchung eingeordnet werden. Die Chronizität der Hepatitis B resultiert aus der verminderten lmmunabwehr des Körpers.
Die Hepatitis-B-Viren infizieren ständig neue Leberzellen. Diese Leberzellen gehen unter und werden durch neue Leberzellen ersetzt. Der chronische Entzündungsprozess führt zu vermehrtem bindegewebigem Umbau.
Dadurch kann die Leberarchitektur zerstört werden und über eine Leberfibrose in eine Leberzirrhose als Ausdruck einer Narbenleber übergehen.

Infektionsgefahren
Die Übertragung des Hepatitis-B-Virus erfolgt zumeist über infiziertes Blut, sexuelle Kontakte oder während der Geburt. Das Hepatitis-B-Virus ist sehr viel ansteckender als z.B. HIV oder Hepatitis C. Das Hepatitis-B-Virus wird ausschließlich von Mensch zu Mensch übertragen.

Die Übertragung des Hepatitis-B-Virus durch Blutprodukte kann durch moderne Tests heute verhindert werden, insofern ist das Risiko, durch Blut und Plasmapräparate bei nötigen Transfusionen das Hepatitis-B-Virus zu erlangen, heute als gering einzuschätzen. Daneben stellen verunreinigte Spritzen oder Nadeln (Drogenkonsum) einen wichtigen Risikofaktor dar. Auch bei Tätowierungen und Körperpiercing besteht die Gefahr einer Hepatitis-B-lnfektion. Eine Übertragung durch offene Wunden, Rasierklingen und Zahnbürsten ist ebenfalls möglich.
Die sexuelle Übertragung des Hepatitis-B-Virus ist, anders als beim Hepatitis-C-Virus, häufig. Patienten bei denen Viren im Blut nachgewiesen werden können, sollten zum Schutz des Partners Kondome verwenden.

Eine Übertragung kann möglicherweise aber auch durch Speichel und andere Körperflüssigkeiten erfolgen. Eine Schutzimpfung kann die Umgebung, insbesondere den Sexualpartner, definitiv schützen.
Zuweilen kommt es auch zu einer Ansteckung von Neugeborenen. Die Gefahr einer Infektion des Neugeborenen durch eine mit Hepatitis B infizierte Mutter, ist nach der Geburt am größten.
Daher muss das Neugeborene einer aktiven und passiven Schutzimpfung unterzogen werden, um eine chronische Viruserkrankung zu verhindern.
Ob eine Hepatitis-B-lnfektion durch Stillen übertragen werden kann, ist umstritten. Wahrscheinlich ist die Viruslast der stillenden Mutter für das Risiko der Übertragung zuständig.

Prognose der Erkrankung
Die chronische Hepatitis B kann in eine komplette Leberzirrhose übergehen. Diese geht mit einem zunehmenden Funktionsverlust der Leber einher und kann zur Ausbildung von Krampfadern in der Speiseröhre (Varizen) sowie einer Bauchwassersucht führen.
Eine fortschreitende Leberfunktionsstörung führt zum Coma hepaticum und zum Tod des Patienten.
Als Komplikation der Hepatitis B in einer Leberzirrhose kann es zur Ausbildung eines Leberzellkrebses kommen, der schwierig zu behandeln ist.

Therapie der chronischen Hepatitis B
Zur Therapie der chronischen Hepatitis B stehen heute mehrere Medikamente zur Verfügung:

Seit langem ist der Einsatz von Interferon alpha bekannt. Bei Interferon alpha, das auch zur Behandlung der akuten und chronischen Hepatitis C eingesetzt wird, handelt es sich um einen körpereigenen Eiweißstoff, der u.a. von weißen Blutkörperchen produziert wird. Dieser Botenstoff dient dazu, das Immunsystem des Körpers zu aktivieren mit dem Ziel der Viruselimination. Bei hohen Leberwerten und vorhandenem HBe-Antigen (s.o.) können bei vielen Patienten durch eine Interferontherapie die Leberwerte längerfristig gesenkt und eine Änderung des Immunstatus (Sero-Konversion von HbeAG zu anti-HBe) erreicht werden. Die Entzündungsaktiviät in der Leber vermindert sich. Leider wird eine dauerhafte Entfernung des Hepatitis-B-Virus nur selten erreicht.

Neue Studien mit pegylierten Interferonen ("1 Spritze pro Woche") scheinen die Effektivität der Interferontherapie zu verbessern. Leider ist diese Therapie nebenwirkungsreich und kostenträchtig, ohne dass - im Gegensatz zur chronischen Hepatitis C - eine definitive Heilung erreicht werden kann.
Aus diesem Grunde ist es für Patienten erfreulich, dass in den letzten Jahren Medikamente entwickelt worden sind, die aktiv in die Virusvermehrung des Hepatitis B Virus eingreifen, diese blockieren und damit die Viruslast auf ein Minimum senken. Die Leberentzündung bildet sich dadurch zurück, die Infektionsgefahr, die von dem Virusträger ausgeht, wird minimiert.

Diese Medikamente gehören zur Substanzklasse der Nukleosid-Analoga, die auch bei einer HIV-Infektion zum Einsatz kommen. Sie werden als Tabletten eingenommen, sind effektiv und haben selten Nebenwirkungen.
Es bedarf jedoch einer Dauertherapie, d.h. einer täglichen Einnahme der Medikation, um den Therapieeffekt bei 70-90 % der Patienten mit chronischer Hepatitis B zu erreichen.
Als erstes Medikament hat sich Mitte der 90-iger Jahre Lamivudin (Zeffix®, 100 mg) als Therapie etabliert, es ist effektiv und nahezu nebenwirkungsfrei. Das Problem besteht in der Resistenzentwicklung. Dies bedeutet: um so länger die Behandlung dauert, um so größer wird die Zahl der Patienten, bei denen das Medikament seine Wirkung verliert. Nach 4 Jahren werden - dies zeigen internationale Studien - bis zu 60 % gegen Lamivudin resistent.

Für Patienten, die mit Lamivudin behandelt werden und bei denen sich eine Resistenz eingestellt hat, ist es erfreulich, dass 2003 ein neues Nucleosid-Analogum die Zulassung erhalten hat (Adefovir, Hepsera®, 10 mg).
Dieses Medikament ist ebenfalls hoch effektiv, wird gut vertragen und entwickelt bisher selten Resistenzen. Auch hier ist eine Dauerbehandlung erforderlich, will man das Ziel erreichen, die Leberwerte zu normalisieren und die Virusvermehrung zu unterdrücken.
Neue Nucleosid-Analoga sind in Erprobung. Kombinationstherapien aus Nucleosid-Analoga und Interferon alpha werden geprüft, um die Therapie der chronischen Hepatitis B zu optimieren.

Für bisher nicht an einer Hepatitis B Erkrankte ist jedoch bedeutsam:
Die Erkrankung kann durch eine Schutzimpfung verhindert werden!
Seit mehr als 20 Jahren ist eine solche Schutzimpfung etabliert, die einen kompletten Infektionsschutz gegen Hepatitis B ermöglicht. Die ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt, dass alle Säuglinge, Kleinkinder und Jugendliche vor der Pubertät geimpft werden sollen, um die Ausbreitung der Erkrankung zu verhindern und die Hepatitis B - Infektion langfristig auszurotten.
Die Schutzimpfung wird im Kindes- und Jugendalter von den Krankenkassen bezahlt.

Auch Patienten, mit anderen Lebererkrankungen (z.B. chron. Hepatitis C, PBZ, NASH, u.a.) sollten sich vor Hepatitis B (und A) schützen.
Auch hier ist eine Impfung auf Krankenkassenkosten möglich (Indikationsimpfung).

Dr. Dietrich Hüppe
niedergelassener Internist & Gastroenterologe, Herne




 

Hep B Virus

Ansteckung, Impfung,Risiko



Die Impfung

Der Impfstoff gegen Hepatitis B enthält Bestandteile aus der Hülle des Hepatitis-B- Virus, die mit Hilfe gentechnischer Verfahren unter Verwendung von Hefezellen gewonnen und anschließend mit modernen Methoden gereinigt werden.
Der Impfarzt wird Ihnen mitteilen, wieviele Injektionen des Impfstoffes für einen Impfschutz erforderlich sind und in welchem Abstand diese Impfungen vorgenommen werden sollen. Die Impfung gegen Hepatitis B kann gleichzeitig mit anderen Impfungen durchgeführt werden. Der Impfstoff wird gespritzt (intramuskuläre Injektion).


Ansteckungswege, Risikogruppen

Das Hepatitis B Virus ist vor allem im Blut, jedoch auch im Speichel, Samenflüssigkeit, Vaginalsekret und in der Muttermilch nachweisbar. Die Hepatitis B-Infektion ist eine hoch infektiöse Erkrankung, da sich sehr hohe Viruskonzentrationen in minimalsten Blutspuren befinden (>1012 Viruspartikel/ml). Das bedeutet, dass bereits kleinste Blutmengen ausreichen, damit das Hepatitis B-Virus über Haut- oder Schleimhautverletzungen in den Körper gelangen kann. Chronisch Infizierte ohne oder mit nur wenigen unspezifischen Symptomen stellen eine häufige Infektionsquelle dar.
Die Übertragung geschieht heutzutage in den entwickelten Industriestaaten in den meisten Fällen durch ungeschützte Sexualkontakte oder bei Drogengebrauch durch verunreinigtes Drogenbesteck. Früher (vor 1991) konnte man sich dagegen häufig bei Bluttransfusionen infizieren.
Folgende Risikogruppen und Ansteckungswege sind bekannt:Als Übertragungswege kommen insbesondere Geschlechtsverkehr (60 bis 70%) und Kontakt mit Blut und Blutprodukten in Frage. In selteneren Fällen wird das Virus auch durch Kontakte mit anderen Körperflüssigkeiten übertragen. Anhand der Altersverteilung lässt sich erkennen, dass die sexuelle Übertragung in der heutigen Zeit der häufigste und wichtigste Übertragungsweg für eine Hepatitis B darstellt. Personen mit häufig wechselnden Sexualpartnern sind stärker gefährdet, sich mit dem Hepatitis B-Virus zu infizieren. Übertragung durch Blut oder Blutprodukte: das Infektionsrisiko mit Hepatitis B war bis Mitte der siebziger Jahre hoch, nahm jedoch durch das verbesserte Screening der Blutspender auf HBsAg stark ab. Das Restrisiko liegt mittlerweile bei nur noch 1:50.000 bis 1:200.000. Nach dem Beginn des HBsAg-Screenings und der Virusinaktivierung von Blutprodukten sind keine HBV-Infektionen durch Faktorenkonzentrate oder Immunglobuline mehr berichtet worden. Hepatitis B infizierte Schwangere können ihr Kind mit hoher Wahrscheinlichkeit bei der Geburt anstecken. Bei Frauen mit hoher Viruslast steigt das Übertragungsrisiko auf über 90% an. Neugeborene HBsAg-positiver Mütter sollen daher unmittelbar nach der Geburt (innerhalb von 12 Stunden) sowohl passiv als auch aktiv gegen Hepatitis B geimpft werden. Dadurch können 95% der Infektionen verhindert werden. Intravenöser Drogengebrauch: Fast jeder 2. Drogenabhängige hat sich bereits mit Hepatitis B infiziert, die Hälfte davon hat eine chronische (nicht ausheilende) Hepatitis B entwickelt. Auch durch Tausch der Applikationsröhrchen beim Kokain-Konsum kann es durch Verletzungen an der Nasenschleimhaut zu Infektionen kommen. Medizinisches Personal: Die Hepatitis B ist zurzeit die wichtigste Berufskrankheit unter medizinisch tätigem Personal. Medizinische und andere hautverletzende Eingriffe: Alle Eingriffe, die zu Verletzungen der Haut führen, können zu einer Hepatitis B-Infektion führen: Ohrdurchstechen, Maniküre, Akupunktur, Tätowierung, Piercing, Rasur bei Barbieren etc., wenn sie unter schlechten hygienischen Bedingungen durchgeführt werden. Übertragung innerhalb der Familie: Das Risiko einer intrafamiliären Übertragung steigt bei schlechter Hygiene und beengten Verhältnissen an. Da das Hepatitis B-Virus sehr stabil ist und in vielen Körperflüssigkeiten nachgewiesen werden kann, ist eine Übertragung von Hepatitis B durch gemeinsames Benutzen von Hygieneartikeln wie Zahnbürsten, Rasierklingen, Rasierapparaten, Nagelscheren und –feilen möglich.Weitere mögliche Übertragungswege/Risikogruppen sind:Vor allem Hämodialysepatienten haben ein erhöhtes Infektionsrisiko, das durch konsequente Immunisierung drastisch reduziert werden kann. Werden die Hygienestandards in medizinischen Einrichtungen nicht konsequent befolgt, kann es durch medizinisches Personal bei invasiven Eingriffen (Endoskopie, große zahnärztliche Eingriffe etc.) zu Infektionen kommen. In Ländern ohne hohe Hygienestandards (z. B. Zentralafrika) ist das Infektionsrisiko entsprechend höher. Strafgefangene durch potentiellen intravenösen Drogenmissbrauch Einwanderung aus Ländern mit geringem Hygienestandard







Prävention/Impfung - Kostenübernahme

Zur präventiven Vorbeugung einer Hepatitis B-Infektion existiert heutzutage eine hoch effektive Impfung. Aufgrund einer WHO-Empfehlung wurde die Hepatitis B-Impfung Bestandteil des Impfprogramms in Deutschland. Eine Auffrischung sollte alle 10 Jahre erfolgen.
Wer sollte gegen Hepatitis B geimpft werden:Seit 1995 wird die Impfung für alle Säuglinge, Kinder und Jugendliche (bis 18 Jahre) von der STIKO (www.RKI.de) empfohlen. Zahnärztliches und medizinisches Personal, z. B. auf Dialysestationen, medizinische Laboratorien, Intensivstationen, in OP-Einrichtungen, auf Infektionsabteilungen und im Rettungsdienst etc. Personal von Pflegeeinrichtungen Personen mit häufigem Kontakt zu HBsAg-Trägern (HBsAg ist im Blut chronisch Hepatitis B-Infizierter nachweisbar), d. h. Familienmitglieder und Sozialarbeiter Dialysepatienten Patienten, bei denen größere chirurgische Eingriffe bevorstehen Patienten, die häufig Blutprodukte erhalten Andere Risikogruppen (z.B. homosexuell aktive Männer, Drogenabhängige, Prostituierte, Strafgefangene) Patienten mit anderen chronischen Lebererkrankungen HIV-positive Personen Reisende in Gebiete mit hohem Hepatitis B-Vorkommen und längerer Aufenthaltsdauer Nach den Mutterschaftsrichtlinien sollten alle Schwangeren nach der 32. Schwangerschaftswoche, möglichst nahe am Geburtstermin, ihr Blut auf HBsAg untersuchen lassen. Ist das Ergebnis von HBsAg positiv, sollte das Neugeborene unmittelbar nach der Geburt, das heißt innerhalb von 12 Stunden, gegen Hepatitis B passiv und auch aktiv geimpft werden. Ist der HBsAg-Status der Mutter unklar, wird das Neugeborene ebenfalls direkt nach der Geburt geimpft.Wer sollte nicht geimpft werden?Bei bestehenden Kontraindikationen (frischer Infekt mit Fieber, Allergien, Schwangerschaft) Bei bestehendem Impfschutz (Impftiter ≥ 100 IE)Vorgehen nach einem möglichen Kontakt mit infektiösem Material (z. B. Nadelstichverletzung):Besteht kein Impfschutz durch eine Hepatitis B-Impfung, sollte sofort eine Simultanprophylaxe (HBsAg Aktiv-Impfstoff und HB-Immunglobulin) durchgeführt werden.Die Kosten der Hepatitis B-Impfung werden für Säuglinge und Kinder bis 18 Jahre von der Krankenkasse übernommen. Die Kostenübernahme für Erwachsene wird für Risikogruppen von der Krankenkasse übernommen. Für medizinisches Personal geht die Impfung zu Lasten des Arbeitgebers, da der Rechtsgrundsatz gültig ist, dass Immunprophylaxen zur Verhütung von Arbeitsunfällen und Berufserkrankungen dienen.


















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